Onboarding – so schnell ist man in der Schule

Lehrinhalt digital transformieren, nicht nur abbilden

Digitale Transformation im Unterricht läuft auch nach Corona nicht optimal ab. Lehrpersonen nutzen die digitalen Hilfsmittel vor allem als Projektionsfläche von analogen Lehrinhalten. Sie werden schlichtweg nur digitalisiert aber nicht korrekt transformiert. In diesem Video zeige ich, wie man eine Transformation umsetzt.

Unterricht mit digitalen Hilfsmitteln für Kinder mit besonderen Bedürfnissen

Wie kann der Unterricht mit digitalen Hilfsmitteln integrativer gestaltet werden?
Martina arbeitet als Lehrerin in einer sonderpädagogischen Schule. Ihre Schüler*innen mit Autismus oder Dyslexie benötigen einen individualisierten Unterricht.
Die Schule arbeitet neu mit der Swiss Online School zusammen. Die Swiss Online School ist vollständig mit Moodle nach Lehrplan 21 aufgebaut. So kann Martina ab sofort ihren Unterricht folgendermassen integrativer gestalten:
1. Die Swiss Online School ermöglicht es, dass die Schüler*innen Auswahlmöglichkeiten im Lernprozess haben. Die Fächer sind nach den Themen des Lehrplan 21 gegliedert und so kann jeder Schüler und jeder Schülerin selber wählen, welches Thema sie und er zuerst angehen möchte. Natürlich besteht auch die Möglichkeit einfach der Reihe nach zu gehen. Vor allem aber können alle in dem Tempo arbeiten, welches zu ihnen passt. Spezielle Tools in Moodle lassen dem Schüler die Wahl für den nächsten Schritt und führen schlussendlich doch zum selben Lernziel. Martina bleibt als Lerncoach im Hintergrund und hilft individuell.
2. Viele Aufgaben können alleine, zu zweit oder in Gruppen gelöst werden, je nach Lerntypus des Schülers/der Schülerin. Martina kann so das kognitive Potenzial der Klasse nutzen und die Schüler*innen können in ihrer Peergruppe lernen. Wer die Aufgabe lieber alleine löst, kann dies ebenfalls tun.
3. Jede Aufgabe und jedes Thema bietet verschiedene Arten von Ressourcen. Zu jedem Video gibt es einen Text. Zu jedem Text gibt es ein Audio. Mit Moodle besteht die Möglichkeit, die gleiche Aufgabe auf mit verschiedenen Medien zu präsentieren. Auch hier wird auf die individuellen Bedürfnisse eines jeweiligen Lerntyps eingegangen. Es besteht auch die Möglichkeit Texte auszudrucken, falls dies gewünscht ist und dem Lernerfolg dient.
4. Audiofeedbacks auf Aufgaben oder zu Aufgaben helfen vor allem auch Schüler*innen mit Legasthenie.
5. Jedem Schüler und jeder Schülerin kann ein individuelles Feedback gegeben werden. Die Kommunikation läuft asynchron und die Schüler*innen sind in verschiedenen Geschwindigkeiten unterwegs. Martina kann also auf jeden Schüler individuell eingehen.
6. Zwischentest, wie Quizzes nutzt Martina häufig, damit die Schüler*innen automatisiert über ihren Lernstand informiert werden. Die Zwischentests laufen aber spielerisch ab und es gibt keine Note dafür. Martina kann aber die Resultate dazu einsetzen, wieder individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse einzugehen.
Dies ist nur einige der vielen Möglichkeiten im Unterricht der Swiss Online School.

Ein erster Einblick in die Swiss Online School

Didaktische Konzepte der Swiss Online School

Motivierte, erfolgreiche Schüler*innen als Ziel der Swiss Online School

Als Lehrperson ist mein Ziel, dass der Lerninhalt bei den Schüler*innen ankommt. Mir ist also nicht nur die Vermittlung des Schulstoffes wichtig, sondern dass meine Schüler*innen Freude am Lernen haben und einen Sinn hinter dem Gelernten sehen. Dies erzeugt intrinsische Motivation, der einzig wahre Booster für den Lernerfolg der Schüler*innen.

Dies wird im schulischen Alltag durch verschiedene didaktische Hilfsmittel erreicht. Bei der Swiss Online School achten wir stark darauf, die intrinsische Motivation zu fördern, weil unsere Schüler*innen #selbstorganisiert und ohne externen Druck lernen sollen.
Drei didaktische Grundsätze, die uns wichtig sind bei der Swiss Online School:

1. Die Rhythmisierung. Die meisten Menschen können nicht länger als 20min intrinsisch motiviert an einer Denkaufgabe arbeiten. Darum ist es wichtig, dass die Lerninhalte so aufgebaut sind, dass jede*r in einem 20-Minuten-Rhythmus neue Aufgaben erhält, an denen sie/er arbeiten kann.

2. Individualisierung: Jeder Mensch lernt auf seine eigene Art und Weise. In der Swiss Online School werden die Lerninhalte so dargeboten, dass jede*r auf seine/ihre eigene Art und Weise, in seinem/ihrem eigenen Tempo und am Ort und zur Zeit seiner/ihrer Wahl, lernen kann.

3. Mehrwert erbringender Einsatz von digitalen Mitteln: Bei der digitalen #Transformation geht es eigentlich nicht um Digitalisierung, sondern um die Transformation und um die Erzeugung eines Mehrwerts daraus. Der Swiss Online School ist es wichtig, dass die digitalisierten Lehrinhalt auch einen Mehrwert für den/die Schüler*in erzeugen.

Das Ziel der Swiss Online School ist es, bei den Lernenden eine hohe Leistungsbereitschaft zu erzeugen, bei gleichzeitiger maximaler Lernfreude und Motivation.

Mehrwert für unsere Schüler und deren Eltern

Mehrwert für Schweizer Schüler

Schweizer Schülern ermöglichen wir sich orts- und zeitunabhängig aus- und fortzubilden. Die Eltern profitieren ebenfalls davon. Alle Schüler, unabhängig vom Alter, haben die Möglichkeit jederzeit und überall ihre Schulbildung zu bekommen.

Der quantitative Wert wiederspiegelt sich in höherer Effizienz, dem individuellem Ausbildungsstand angepassten Inhalten, wegfallenden Anreisezeiten, und teuren Internatskosten in der Schweiz und einer flexibleren Ausbildung nach Schweizer Standard und mit Schweizer Abschluss.

Der qualitative Wert für den Schüler besteht, dass er den Schulstoff in seinem eigenen Tempo, individuell und selbst organisiert erlernen und anwenden kann.

Mehrwert für ausländische Schüler

Ausländischen Schülern ermöglichen wir eine Schweizer Ausbildung an seinem eigenen Wohnsitz, unabhängig davon, wo sich die Lehrpersonen effektiv befinden.

Der quantitative Wert wiederspiegelt sich in höherer Effizienz, individuellem Ausbildungsstand angepassten Inhalten, wegfallenden Anreisezeiten und teuren Internatskosten in der Schweiz und einer flexibleren Ausbildung nach Schweizer Standard und mit Schweizer Abschluss.

Der qualitative Wert für den Schüler besteht, dass er den Schulstoff in seinem eigenen Tempo, individuell und selbst organisiert erlernen und anwenden kann. Zudem vernetzt er sich in der Schweiz mit Schülern und kann so Kultur und Leute kennenlernen, Netzwerke knüpfen, was ihm für seine Zukunft von Nutzen sein kann.

Bildung komplett individualisiert

Bildung wird individualisiert. Sie hat nicht mehr die Anpassung an gesellschaftliche Gegebenheiten, sondern die Förderung individueller Talente zum Ziel. Dadurch wird sie auch immer mehr zur Privatsache und verlässt ökonomisch den staatlichen Rahmen. Lernen findet zunehmend auf neuen Kanälen statt, also in Privatschulen, aber auch online. Weltweit setzen immer mehr Eltern statt auf staatliche lieber auf private Bildungsinstitute, dies belegen die weltweit steigenden Ausgaben privater Haushalte für Bildung. In der Konsequenz wächst der private Bildungsmarkt, Schulen entstehen stetig neue und der Markt diversifiziert sich weiter aus. Die Swiss Online School ist derzeit die einzige komplett digitale Schule der Schweiz, die dem offiziellen Lehrplan folgt. Der Anschluss an eine „normale“ Schule ist also jederzeit garantiert.

Was bedeutet selbstorganisiertes Lernen?

Die Swiss Online School setzt auf Selbstorganisiertes Lernen als Bildungskonzept, bei dem Lernende weitgehend eigenverantwortlich für ihren Lernprozess verantwortlich sind. Es beinhaltet, dass die Lernenden die Kontrolle über ihre Bildung übernehmen, indem sie ihre Lernziele, -methoden und -zeiten selbst bestimmen und organisieren. Selbstorganisiertes Lernen kann in verschiedenen Bildungsbereichen und Altersstufen angewendet werden, von der Grundschule bis zur Hochschulbildung und darüber hinaus.

Hier sind einige wichtige Merkmale und Prinzipien des selbstorganisierten Lernens:

  1. Eigenverantwortung: Lernende sind für ihre eigene Bildung verantwortlich und müssen ihre eigenen Lernziele setzen und verfolgen. Sie entscheiden, was sie bis wann lernen möchten.
  2. Selbstbestimmung: Lernende haben die Freiheit, wie sie lernen möchten. Sie können wählen, welche Ressourcen sie nutzen, welche Lernmethoden sie anwenden und in welchem Tempo sie voranschreiten.
  3. Selbstreflexion: Selbstorganisiertes Lernen ermutigt Lernende dazu, ihre eigenen Fortschritte zu überwachen und zu bewerten. Sie reflektieren darüber, was sie gelernt haben und wie sie ihren Lernprozess verbessern können.
  4. Vielfalt der Ressourcen: Lernende können eine Vielzahl von weiteren Ressourcen nutzen, um ihr Wissen zu erweitern und zu vertiefen, einschließlich Büchern, Austausch mit Experten, Auslandsaufenthalten und praktischer Erfahrungen im Alltag.
  5. Eigenmotivation: Selbstorganisiertes Lernen setzt auf die intrinsische Motivation der Lernenden. Sie sollten ein starkes Interesse an ihrem gewählten Thema haben und den Wunsch haben, ihr Wissen in diesem Bereich zu vertiefen.
  6. Flexibilität: Selbstorganisiertes Lernen ermöglicht es den Lernenden, ihren Lernprozess an ihre individuellen Bedürfnisse und Zeitpläne anzupassen.
  7. Kollaboration: Obwohl selbstorganisiertes Lernen oft unabhängig ist, schließt es nicht die Zusammenarbeit mit anderen aus. Lernende können sich gegenseitig unterstützen, indem sie Ideen austauschen und sich in Lerngruppen organisieren.
  8. Fehler akzeptieren: Selbstorganisiertes Lernen ermutigt Lernende dazu, aus Fehlern zu lernen. Sie sollten nicht entmutigt werden, sondern ihre Fehler als Gelegenheit zur Verbesserung betrachten.

Selbstorganisiertes Lernen kann effektiv sein, um das intrinsische Lernen und die eigenständige Problemlösungsfähigkeit zu fördern. Es ermöglicht den Lernenden, mehr Autonomie über ihren Bildungsweg zu erlangen und die Fähigkeiten zu entwickeln, lebenslang zu lernen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass nicht jeder Lernende gleich gut in der Selbstorganisation ist, und einige benötigen möglicherweise Unterstützung und Anleitung, um diese Fähigkeiten zu entwickeln. Die Swiss Online School unterstützt die Lernenden zu ihrem Bildungsziel, sei es der Sekundarabschluss oder zur Eidgenössischen Maturität.